Schaut man sich an, welche Motoren in den aktuell inserierten IRUS-Einachsern verbaut sind, zeigt sich ein klares Bild: Der Berning-Viertaktmotor ist mit Abstand am häufigsten vertreten, gefolgt vom MAG-Viertakter und dem traditionsreichen Hirth-Zweitakter. Dieselmotoren von Hatz tauchen seltener auf, meist bei den etwas neueren oder schwereren Modellen.
Der am häufigsten angebotene Motor in unserem Markt. Viertakt-Berning-Aggregate gelten als robust und vergleichsweise einfach zu warten – Ölwechsel und Ventilspiel-Kontrolle sind die wichtigsten wiederkehrenden Arbeiten. Ersatzteile sind für die gängigen Baujahre meist gut zu bekommen.
Ebenfalls ein Viertakter, häufig in etwas älteren U-Serie-Modellen zu finden. MAG-Motoren laufen drehmomentstark, reagieren aber empfindlicher auf schlechten Kraftstoff oder lange Standzeiten – vor dem ersten Start nach längerer Pause lohnt sich immer eine Kontrolle von Vergaser und Zündung.
Der Klassiker unter den IRUS-Motoren, in Zwei- und Viertakt-Varianten verbaut. Die Zweitakt-Hirth-Motoren sind leicht und leistungsstark im Verhältnis zum Gewicht, brauchen aber das richtige Mischungsverhältnis von Kraftstoff und Öl – ein häufiger Fehler bei Wiedereinsteigern, der zu Kolbenfressern führen kann.
Wer einen dieselbetriebenen IRUS sucht, landet meist bei einem Hatz-Aggregat. Diese Motoren sind auf Langlebigkeit ausgelegt und laufen auch nach Jahrzehnten oft noch zuverlässig – Wartung beschränkt sich im Wesentlichen auf Ölwechsel, Luftfilter und gelegentliches Entlüften der Kraftstoffanlage.
Beim Durchstöbern der Anzeigen lohnt sich ein Blick auf das Motorfeld – gerade bei Bastlerprojekten sagt der Motortyp oft mehr über den zu erwartenden Reparaturaufwand aus als der reine Zustand der Karosserie.
Beitrag teilen: